Unternehmen
Gründerteams schaffen vor dem Notartermin Klarheit über Anteile, Rollen und Finanzierung.
GmbH gründen · Berlin & bundesweit
Eine GmbH entsteht nicht erst beim Notartermin. Beteiligungsverhältnisse, Finanzierung und Entscheidungsregeln sollten vorher sauber aufeinander abgestimmt sein.
Für wen
Die rechtliche Gestaltung richtet sich danach, wer gründet, wie Kapital eingebracht wird und welche Entwicklung bereits absehbar ist.
Gründerteams schaffen vor dem Notartermin Klarheit über Anteile, Rollen und Finanzierung.
Bestehende Unternehmen können neue Tochter- oder Projektgesellschaften sauber in ihre Struktur einfügen.
Investoren und Mitgesellschafter erhalten von Beginn an verlässliche Beteiligungs- und Entscheidungsregeln.
Beratung
Von der Strukturentscheidung über Satzung und Gesellschafterliste bis zur Koordination des Notartermins bleibt der Ablauf zusammenhängend.
Wer gründet, wie Kapital eingebracht wird und welche Entwicklung geplant ist, bestimmt die passende Struktur lange vor dem Notartermin.
Die Satzung übersetzt die wirtschaftliche Verständigung der Gründer in verbindliche Regeln zu Anteilen, Entscheidungen und Veränderungen.
Beurkundung, Kapitaleinzahlung und Registeranmeldung werden so vorbereitet, dass keine vermeidbaren Rückfragen den Start verzögern.
Kontakt
Teilen Sie kurz Gründerzahl, Geschäftsmodell und gewünschten Zeitplan mit. Ich melde mich mit einem passenden Vorgehensvorschlag.
Zusammenarbeit
Die wesentlichen Entscheidungen werden vor dem Notartermin vorbereitet, damit Beurkundung und Registeranmeldung ohne vermeidbare Schleifen erfolgen.
Beratung anfragenGründer, Beteiligungsquoten, Unternehmensgegenstand, Finanzierung und gewünschte Geschäftsführung werden vor dem Notartermin geklärt.
Je nach Konstellation werden Musterprotokoll oder individuelle Satzung geprüft und ergänzende Vereinbarungen zu Entscheidungen, Anteilen und Ausscheiden vorbereitet.
Satzung, Gesellschafterliste, Geschäftsführerbestellung und weitere Schritte werden mit dem Notariat und bei Bedarf der Steuerberatung abgestimmt.
Einordnung
Die folgenden Punkte vertiefen typische Entscheidungen und Abhängigkeiten dieses Beratungsthemas.
Firma, Sitz, Unternehmensgegenstand, Beteiligungsquoten und Geschäftsführung gehören in ein stimmiges Gründungskonzept. Auch die Verteilung der Geschäftsanteile sollte spätere Beteiligungen und interne Zuständigkeiten berücksichtigen.
Das gesetzliche Mindeststammkapital einer GmbH beträgt 25.000 Euro. Bei Bargründungen müssen vor der Anmeldung die gesetzlichen Mindesteinzahlungen geleistet sein; Sacheinlagen erfordern eine gesonderte Gestaltung und Dokumentation.
Zwischen Beurkundung und Handelsregistereintragung besteht die Gesellschaft in Gründung. Verträge, Kontoeinrichtung und operative Maßnahmen sollten deshalb kontrolliert erfolgen und mit Notariat, Bank und Registerprozess abgestimmt sein.
Zum Nachlesen
Ansprechpartner: Dr. Philipp Lerch, Rechtsanwalt · Inhalt zuletzt aktualisiert: 24. September 2026
Dr. Philipp LerchProfil
Als Rechtsanwalt mit Erfahrung in einer internationalen Wirtschaftskanzlei und einem zusätzlichen Hintergrund in der Informatik verbinde ich gesellschaftsrechtliche Expertise mit einem klaren Blick für Geschäftsmodelle, Prozesse und Technologie.
FAQ
Das vereinfachte Verfahren ist gesetzlich nur bei höchstens drei Gesellschaftern und einem Geschäftsführer vorgesehen. Individuelle, vom Gesetz abweichende Satzungsregeln lassen sich darin nicht aufnehmen. Ob es zum Vorhaben passt, sollte vor dem Notartermin geprüft werden.
Neben Beteiligungen und Geschäftsführung sind Entscheidungsmehrheiten, Zustimmungsvorbehalte, Finanzierung, der Umgang mit einem Ausscheiden und mögliche künftige Investoren wichtig. Welche Regeln in die Satzung gehören und welche ergänzend vereinbart werden, hängt vom Einzelfall ab.
Benötigt werden zunächst Angaben zu den Gründern, der geplanten Firma und Tätigkeit, Beteiligungsquoten, Geschäftsführerbesetzung und Finanzierung. Vorliegende Entwürfe oder Absprachen sollten ebenfalls mitgebracht werden.
Die anwaltliche Beratung kann die wirtschaftlichen Absprachen in eine passende Struktur und Entwürfe übersetzen. Der Gesellschaftsvertrag bedarf notarieller Form; Beurkundung und Registeranmeldung werden mit dem Notariat abgestimmt.
Regeln zu Anteilsübertragungen, Mehrheiten und Informationsrechten können so gestaltet werden, dass neue Gesellschafter, Finanzierungen oder ein Verkauf nicht durch unpassende Ausgangsregeln erschwert werden.
Kontakt
Teilen Sie kurz Gründerzahl, Geschäftsmodell und gewünschten Zeitplan mit. Ich melde mich mit einem passenden Vorgehensvorschlag.