Gesellschaftsvertrag gestalten · Berlin & bundesweit

Gesellschaftsvertrag gestalten

Der Gesellschaftsvertrag bestimmt, wie Eigentum, Kontrolle und wirtschaftliche Interessen zusammenwirken. Standardklauseln reichen dafür selten aus.

Für wen

Für Gesellschafter, die Verlässlichkeit vereinbaren wollen.

Besonders bei mehreren Beteiligten sollte klar sein, wer entscheiden darf, welche Mehrheiten gelten und was bei Veränderungen passiert.

01

Unternehmen

Unternehmen ersetzen unpassende Standards durch Regeln, die zu Eigentümerstruktur und Geschäftsmodell passen.

02

Gesellschafter

Gesellschafter vereinbaren verlässliche Mehrheiten, Schutzrechte und Lösungen für Veränderungen.

03

Geschäftsführung

Geschäftsführer erkennen klar, welche Entscheidungen sie selbst treffen dürfen und wann Zustimmung nötig ist.

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Beratung

Satzungsregeln mit praktischer Wirkung.

Kapital, Stimmrechte, Zustimmungsvorbehalte und Übertragungsregeln werden als zusammenhängendes Governance-System gestaltet.

01

Beteiligung & Kapital

Kapitalanteile, Gewinnrechte und tatsächliche Beiträge der Gesellschafter sollten ein stimmiges und dauerhaft tragfähiges Verhältnis bilden.

  • Stammkapital und Geschäftsanteile sauber verteilen
  • Gewinn- und Bezugsrechte bewusst gestalten
  • Kapitalmaßnahmen und Verwässerung vorbereiten
02

Entscheidungen & Mehrheiten

Nicht jede Entscheidung braucht dieselbe Mehrheit. Ein abgestuftes System hält den Alltag beweglich und schützt bei Grundsatzfragen.

  • Alltagsentscheidungen von Grundsatzfragen trennen
  • Mehrheiten und Zustimmungsvorbehalte abstufen
  • Patt-Situationen und Interessenkonflikte regeln
03

Austritt & Konfliktvorsorge

Übertragung, Kündigung, Einziehung und Abfindung sollten geklärt sein, bevor ein persönlicher oder wirtschaftlicher Bruch entsteht.

  • Übertragungsbeschränkungen passend ausgestalten
  • Good- und Bad-Leaver-Fälle unterscheiden
  • Bewertung und Abfindung nachvollziehbar regeln

Kontakt

Gesellschaftsvertrag neu gestalten oder prüfen?

Senden Sie den bestehenden Entwurf oder beschreiben Sie die geplante Beteiligungsstruktur. Ich melde mich mit einer ersten Einordnung.

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Zusammenarbeit

Regelungsbedarf sichtbar machen.

Typische Szenarien werden gemeinsam durchgespielt und anschließend in klare, aufeinander abgestimmte Klauseln übersetzt.

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01

Bestehende Regeln prüfen

Satzung, Beteiligungen, Mehrheiten und Änderungsziel werden zusammen betrachtet.

02

Neue Regeln entwerfen

Kritische Fälle wie Blockade, Anteilsübertragung und Ausscheiden werden anhand der Beteiligten durchgespielt.

03

Änderung umsetzen

Entwurf und Beschlüsse werden aufeinander abgestimmt und für die nötigen notariellen Schritte vorbereitet.

Ansprechpartner: Dr. Philipp Lerch, Rechtsanwalt · Inhalt zuletzt aktualisiert: 24. September 2026

Dr. Philipp Lerch, Rechtsanwalt für UnternehmenDr. Philipp Lerch
Rechtsanwalt · Berlin

Profil

Juristische Präzision trifft unternehmerisches Verständnis.

Als Rechtsanwalt mit Erfahrung in einer internationalen Wirtschaftskanzlei und einem zusätzlichen Hintergrund in der Informatik verbinde ich gesellschaftsrechtliche Expertise mit einem klaren Blick für Geschäftsmodelle, Prozesse und Technologie.

  • Ehemaliger Rechtsanwalt bei Hogan Lovells International LLP
  • Zwei Prädikatsexamina mit Schwerpunkt im Handels- und Gesellschaftsrecht
  • Dr. jur. und LL.M. Corporate and Commercial Law, University of Sheffield
  • B.Sc. Informatik, Freie Universität Berlin
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FAQ

Häufige Fragen

Was sollte ein GmbH-Gesellschaftsvertrag über Mehrheiten regeln?

Entscheidend sind die Beschlüsse, die im Alltag mit einfacher Mehrheit möglich sein sollen, und wichtige Maßnahmen mit besonderem Zustimmungserfordernis. Die Regeln müssen zur Beteiligungsverteilung passen und auf Blockaden geprüft werden.

Wie lassen sich spätere Anteilsübertragungen vorbereiten?

Vorkaufsrechte, Zustimmungserfordernisse und Verfahren für den Austritt können schon bei der Gestaltung berücksichtigt werden. Dabei sind die Interessen der bestehenden und künftigen Gesellschafter zu verbinden.

Welche Unterlagen brauche ich für die Überarbeitung der Satzung?

Hilfreich sind aktuelle Satzung, Gesellschafterliste, weitere Vereinbarungen, relevante Beschlüsse und eine Beschreibung der geplanten Änderung. Daraus lässt sich der Änderungsbedarf priorisieren.

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