Geschäftsführerhaftung · Berlin & bundesweit

Geschäftsführerhaftung

Geschäftsführer treffen Entscheidungen unter persönlicher Verantwortung. Eine belastbare Pflichten- und Risikoeinschätzung schafft Sicherheit, gerade in Ausnahmesituationen.

Für wen

Für Geschäftsführer und Unternehmen in anspruchsvollen Lagen.

Besonderer Beratungsbedarf besteht bei Interessenkonflikten, Liquiditätsproblemen, Compliance-Fragen oder ungewöhnlichen Geschäften.

01

Unternehmen

Geschäftsführer bereiten außergewöhnliche Entscheidungen mit einem klaren Blick auf Pflichten und persönliche Risiken vor.

02

Gesellschafter

Gesellschaften prüfen mögliche Pflichtverletzungen und schaffen eine belastbare Grundlage für das weitere Vorgehen.

03

Geschäftsführung

Gesellschafter und Gremien ordnen Zuständigkeit, Kontrolle und Dokumentation in sensiblen Situationen.

Beratung anfragen

Beratung

Organpflichten auf die konkrete Entscheidung beziehen.

Statt abstrakter Haftungskataloge steht im Mittelpunkt, welche Informationen benötigt werden und wie rechtssicher gehandelt werden kann.

01

Pflichtenlage

Die maßgeblichen Pflichten hängen von Entscheidung, Informationsstand und Lage der Gesellschaft ab – nicht von abstrakten Checklisten.

  • Zuständigkeit und Entscheidungsrahmen klären
  • Erforderliche Informationen zusammenstellen
  • Interessenkonflikte und Zustimmungspflichten prüfen
02

Entscheidungsdokumentation

Gute Dokumentation zeigt, welche Informationen vorlagen, welche Alternativen geprüft wurden und warum die Entscheidung vertretbar erschien.

  • Beschlussvorlagen und Entscheidungsvermerke strukturieren
  • Annahmen und Risiken nachvollziehbar festhalten
  • Freigaben und Umsetzungsschritte dokumentieren
03

Krise & Anspruchsabwehr

In angespannten Situationen zählen Fristen, Liquiditätsbild und eine klare Trennung zwischen Prävention und Verteidigung.

  • Liquiditäts- und Krisenindikatoren laufend prüfen
  • Zahlungen und Prioritäten rechtlich einordnen
  • Ansprüche und Verteidigungslinie früh strukturieren

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Beschreiben Sie Entscheidung, Beteiligte und zeitlichen Druck. Ich prüfe, welche Schritte und Unterlagen jetzt entscheidend sind.

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Zusammenarbeit

Entscheidungen belastbar vorbereiten.

Pflichten, verfügbare Informationen und Handlungsalternativen werden so aufbereitet, dass die Geschäftsführung verantwortlich entscheiden kann.

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01

Entscheidungssituation sichern

Pflichten, Informationsstand, Zuständigkeiten und zeitliche Entwicklung werden geordnet.

02

Handlungsoptionen prüfen

Erforderliche Zustimmungen, Interessenkonflikte und dokumentierbare Alternativen werden beurteilt.

03

Nächste Schritte festlegen

Beschluss, Dokumentation und bei Ansprüchen die Verteidigung werden auf die konkrete Lage ausgerichtet.

Ansprechpartner: Dr. Philipp Lerch, Rechtsanwalt · Inhalt zuletzt aktualisiert: 24. September 2026

Dr. Philipp Lerch, Rechtsanwalt für UnternehmenDr. Philipp Lerch
Rechtsanwalt · Berlin

Profil

Juristische Präzision trifft unternehmerisches Verständnis.

Als Rechtsanwalt mit Erfahrung in einer internationalen Wirtschaftskanzlei und einem zusätzlichen Hintergrund in der Informatik verbinde ich gesellschaftsrechtliche Expertise mit einem klaren Blick für Geschäftsmodelle, Prozesse und Technologie.

  • Ehemaliger Rechtsanwalt bei Hogan Lovells International LLP
  • Zwei Prädikatsexamina mit Schwerpunkt im Handels- und Gesellschaftsrecht
  • Dr. jur. und LL.M. Corporate and Commercial Law, University of Sheffield
  • B.Sc. Informatik, Freie Universität Berlin
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FAQ

Häufige Fragen

Wann sollten Geschäftsführer rechtlichen Rat einholen?

Bei ungewöhnlichen Geschäften, Interessenkonflikten, ungeklärten Zustimmungen oder Anzeichen einer Krise sollte die Pflichtensituation früh geprüft werden. Sachverhalt, Zeitpunkt und Dokumentation sind entscheidend.

Welche Unterlagen helfen bei der Prüfung einer Entscheidung?

Satzung, Geschäftsordnung, Geschäftsführeranstellungsvertrag, Beschlüsse, Entscheidungsunterlagen und relevante Kommunikation zeigen Zuständigkeit und Kenntnisstand.

Wie kann die Entscheidungsdokumentation helfen?

Eine nachvollziehbare Grundlage macht sichtbar, welche Informationen vorlagen, welche Optionen geprüft wurden und wer entschieden hat. Sie ersetzt keine rechtliche Prüfung der konkreten Pflicht.

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